«Künstler zu sein hat nur dann Wert, wenn man von Leidenschaft getragen wird»
Blanka Kerekes, Querflötistin, wurde in Ungarn geboren.
Sie erhielt ihr erstes Master-Pädagogik Diplom mit Auszeichnung Auszeichnung an der Franz Liszt Musikakademie Budapest in der Klasse von Dániel Tősér. Danach erwarb sie ihr Master Pädagogik und Master Performance Konzertdiplom an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Prof. Matthias Ziegler ebenfalls mit Auszeichnung.
Zentrale Erkenntnisse aus ihrer Diplomarbeit, insbesondere die Erkenntnis, dass moderne Flötentechniken bereits in jungen Jahren in der Primarschule erlernt werden können, wurden von Lehrpersonen in den Kernbereich der musikalischen Ausbildung in der Schweiz integriert.
Blanka wurde mit dem ungarischen Republikstipendium ausgezeichnet.
Heute ist sie als aktive Solistin tätig.
Ihr Repertoire vervollständigte sie aufgrund ihres klassischen musikalischen Wissens mit einem Jazz Studium, so kreiert sie ihren eigenen Stil mit der Verwendung von Elementen beider musikalischen Richtungen.
Sie wird von der Presse für ihre musikalische Virtuosität, ihre grandiosen Auftritte und ihren einzigartigen Klang gelobt. Sie bereichert das Erlebnis des Publikums, indem sie verschiedene elektroakustische Geräte kreativ aus dem Jazz- und Popmusikbereich entlehnt und sowohl Live- als auch Pre-Recorded-Elektronik in ihr künstlerisches Schaffen integriert.
Blanka spielte in mehreren Konzerten, zusammen mit weltberühmten Künstlern und Orchestern,
- Tonhalle Orchester Zürich
- Zürcher Kammerorchester
- Hans Zender und Musiker der Berliner Philharmoniker
- Opernhaus Zürich
Sie arbeitet regelmässig mit Balletttänzerinnen und -tänzern renommierter Opernhäuser weltweit zusammen
- Sydney Opera House
- New York Metropolitan Opera
sowie mit Oscar-nominierten Filmregisseuren und Produzenten.
Blanka konzertiert regelmässig mit dem renommierten Geiger Roby Lakatos.
Im Jahr 2014 erhielt sie die Einladung, das 1. Film Music Festival Hungary mit ihrem Konzert bei der Eröffnungsfeier unter der Schirmherrschaft von Ennio Morricone zu eröffnen.
Sie arbeitet mit den grössten Künstlerinnen und Künstlern der Klassik-, Jazz- und Rockmusik zusammen.
Blanka ist Spezialgast des Sommer-Musikfestivals im Schloss Esterhazy in Österreich.
Im Jahr 2020 wurde Blanka inmitten der Corona-Pandemie auf Initiative des Weltwirtschaftsforums (WEF) als Ungarns einzige ausgewählte Künstlerin eingeladen, ihr Heimatland am Europatag im Rahmen eines Online-Konzerts zu vertreten.
Im Jahr 2023 erhielt sie die Einladung, als Solistin im Rahmen des Jubiläums der Europäischen Kulturhauptstadt aufzutreten.
Auf Einladung von kollaborativen Künstlern -wie zum Beispiel bei der Ausstellung des Golden-Globe-Preisträgers Julian Schnabel, Filmregisseur und Maler- gestaltet sie Performances durch freie Improvisation sowie durch eigens komponierte, anlassbezogene Werke.
Blanka ist Dozentin an der Musikhochschule Zürich. Sie ist als Jurymitglied bei zahlreichen renommierten nationalen und internationalen Musikwettbewerben und Festivals tätig und Jury im Aargauer Kuratorium für den Kultur-Preis, Bereich Klassik und Jazz.
Ihre Meisterkurse sind europaweit nachgefragt und finden unter anderem in Italien, Luxemburg, Armenien, Albanien, Polen, Deutschland und Ungarn statt.
Die Unterstützung von Menschen in Not, insbesondere in der mittel- und osteuropäischen Region, ist Teil der persönlichen sozialen Verantwortung der Künstlerin. Die Erlöse aus Benefizkonzerten wurden für den Bau von Schulen sowie zur Erweiterung von Bildungschancen für Studierende aus benachteiligten Verhältnissen eingesetzt.
Blanka wird nicht nur als Solistin und Pädagogin geschätzt, sondern auch als gefragte Orchestermusikerin.
Von 2017 bis 2020 war sie Soloflötistin der Mannheimer Philharmoniker. Als Flötistin ist sie häufig bei angesehenen Orchestern wie dem Musikkollegium Winterthur, dem Sinfonieorchester Biel-Solothurn, der Tonhalle St. Gallen, der Oper Frankfurt sowie dem Mendelssohn Kammerorchester zu Gast.